...wissen was Ayurveda ist PDF Print E-mail

Viele Jahre vor unserer Zeitrechnung haben Wissenschaftler und Naturheilkundler der damaligen Kulturgebiete Indiens eine einzigartige Wissenschaft des gesunden Lebens -"Ayurveda" (Ayur= Leben), Veda= Wissen) entwickelt.

Diese Wissenschaft ist über uralte, ehrwürdige Schriften in Form von Palmenblätterbüchern an uns überliefert worden. Das älteste erhaltene Lehrbuch der Ayurveda Medizin dürfte das Chakra Samhita (Sammlung der Werke Charkas, Leibarzt des indischen Königs Kaniska 78 - 101 n.- Chr.) sein.

Ayurveda ist aber nicht nur eine Wissenschaft des Lebens, sondern darüber hinaus eine Heilungslehre.

Wenn der Mensch krank ist, leidet nicht nur ein Teil seines Körpers, sondern sein gesamtes Wohlbefinden, sein ganzer Körper ist negativ beeinflußt. Krankheit und Gesundheit ist daher immer eine Angelegenheit des ganzen Menschen. Das Ayurveda, mit seiner ganzheitlichen Naturheilkunst, erschließt eine neue Behandlungsdimension. Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten über die Prinzipien und Methoden der Ayurvedischen Heilbehandlungen. 


Die Grundzüge des Ayurveda


Der Mensch ist das Abbild des Universums.


Nach dieser Sicht vereinigt jedes Lebewesen und jede Pflanze in sich fünf Grundelemente des Universums: Feuer, Erde, Wasser, Luft und Äther. Ausgehend von diesen fünf Grundelementen, gibt es drei physiologische Prinzipien oder Temperamente (auch "Doshas" genannt), mit denen sich alle körperlichen Funktionen beschreiben lassen. Hitze- oder Feuertemperament (Pitta) leitet sich von Feuer ab. Es ist warm, irritierend und scharf. Es ist verantwortlich für die Verdauung und den Stoffwechsel. Die Elemente Erde und Wasser sind das Struktur- oder Schleimtemperament (Kapha). Es ist kalt, schwer, glatt, ölig und stabil. Es ist verantwortlich für den Zusammenhalt, die Widerstandsfähigkeit und die Struktur des Körpers. Luft und Äther werden als Aktivitäts- oder Windtemperament (Vata) zusammengefaßt. Es ist verantwortlich für jede Art von Bewegung, sowohl der Gliedmaßen als auch der inneren Organe. Es kontrolliert die Sinnesorgane und den Geist. (Das Erdelement oder Windtemperament etc. sind nicht die Erde oder der Wind draußen in der Natur, sondern die gelten als umfassende Begriffe, in denen alle physischen Strukturen und alle physiologischen Funktionen des Körpers enthalten sind.)


Konstitutionslehre im Ayurveda.


Alle drei Temperamente (Prinzipien) oder Doshas im Körper sind für die Aufrechterhaltung des Lebens wichtig. Die Doshas (Temperamente) liegen seit der Geburt eines Menschen in einem für ihn charakteristischen Verhältnis fest. Es können ein, zwei oder alle Doshas (Temperamente) in einer Person vorherrschend sein. Nach diesem Prinzip werden im Ayurveda die Menschen in drei Grundkonstitutionstypen eingeteilt: Pitta, Kapha, Vata (feuer-, schleim- und windbetonter Typ). Es gibt auch Mischtypen, die aus zwei oder auch drei Temperamenten bestehen. Vor Jahrtausenden hat Ayurveda das Prinzip der Doshas entwickelt, das die Schulmedizin heute als Gentheorie bezeichnet. Das Wissen über den Konstitutionstyp und das vorherrschende Dosha im Körper ist von großem praktischen Wert. Sowohl für den Heilungssuchenden, der so seine konstitutionellen Voraussetzungen versteht und danach zu leben lernt, als auch für den Heilenden, der so ganz gezielt behandelt werden kann.


Krankheiten und ihre Ursachen.


Die Harmonie und das Gleichgewicht der Doshas im Körper sind die erste Voraussetzung für Gesundheit. Diese Gleichgewicht ist durch ein Leben im Einklang mit dem Naturgesetz gewährleistet. Falsches Verhalten und falsche Ernährung stören das Gleichgewicht und führen zu Krankheiten. Der Mensch sollte mit seiner Lebensweise und Nahrungsmitteln seine überaktiven Temperamente dämpfen und die anderen Temperamente fördern. Überaktive Temperamente (Überschuß) erzeugen Krankheiten. Normalerweise ist der körpereigene Mechanismus in der Lage , solche Überschüsse zu neutralisieren. Vor allem dann, wenn es sich um Überschüsse handelt, die nicht dem Grundtemperament entsprechen.


Geschieht das nicht, kommt es zu einer Überschußansammlung, die sich in verschiedenen Körperteilen und Gefäßen "festsetzt" und Kreislaufstörungen, lymphatische und vegetative Nervenzerstörungen, schmerzhafte Gelenkschwellungen und Lähmungen etc. verursacht. Die Überschüsse vermindern das körpereigene Abwehrsystem und ziehen den ganzen Körper in Mitleidenschaft. Sie bieten einen idealen Nährboden für giftige Abbauprodukte oder krankheitserregende Bakterien. Die Harmonie der Temperamente ist gestört und somit entsteht die Krankheit. Wie im Ayurveda, führt auch die uralte chinesische Medizin mit ihren Vorstellungen des "Yin" und "Yang" Krankheiten auf eine gestörte Harmonie durch das Übergewicht einer Kraft im Körper zurück.


Die Ayurveda-Lehre kennt Konstitutionstypen, die zu gewissen Erkrankungen disponiert sind, und weiß warum der eine nur zu gewissen Krankheiten neigt und der andere von vornherein Immunität dagegen zeigt, obwohl er in gleichen Rahmenbedingungen lebt.


Ayurveda lehrt, wie die konstitutionellen oder stoffwechselbedingten Krankheiten und Störungen durch eine entsprechende Ernährung und vernünftige Lebensweise geheilt oder gebessert werden können.

 


Physiologische und physische Merkmale der drei Grundkonstitutionstypen.


Pitta

   (feuerbetonter Typ)


Allemeine Körpermerkmale:

Mittelgroß, kann weiches dünnes Haar haben (oft blond); Neigung zu frühzeitigem Ergrauen,   Falten- und Glatzenbildung; neigt zu unangenehmem Körpergeruch, kann Hitze nicht vertragen; dünne Haut, Kopf, Brust, Hände, Beine, Augen, Nase und   Lippen usw. sind normal und nicht dürr, Augen werden schneller rot.

 

Sprache: mäßig  


Schlaf: wenig 


Träume: oft von Sonne, Feuer, Blitz usw.


Hunger/Durst: gemäßigt  


Bevorzugte Speisen:süße, bittere, kalte, trockene, scharfe Speisen

 

Innere Disposition: mutig, aggressiv, intelligent, sinnreich, heftig, abenteuerlich usw.


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Kapha

   (schleimbetonter Typ)

 

Allemeine Körpermerkmale:

Kräftige, feste, große Knochen, oft übergewichtig; glattes, üppiges, fettiges dunkles Haar; harte Haut; Kopf, Brust, Hände, Beine, Gelenke, Nase, Augen und Lippen   usw. sind groß, feucht und fest. Kann Hitze und Kälte wenig vertragen.


Sprache: langsam, aber sicher


Schlaf: tief  


Träume: oft vom Schwimmen, von Seen, schönen Panoramen


Hunger/Durst: gut


Bevorzugte Speisen: bitter, nichts fettiges, zusammenziehendes


Innere Disposition: freundlich, ruhig, zuverlässig, dankbar, brav, entschlossen, ehrlich, fröhlich usw.


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Vata

   (windbetonter Typ)


Allemeine Körpermerkmale:

Untergewichtig und schlank; Haare, Zähne, Knochen und Haut sind spröde und brüchig; Kopf, Brust, Hände, Beine, Gelenke, Nase, Augen und Lippen sind schmal und dürr. Gelenke verursachen Bewegungsgeräusche.


Sprache: schnell  


Schlaf: unruhig  


Träume: oft von Vögeln, Fliegen, Klettern


Hunger/Durst: unterschiedlich  


Bevorzugte Speisen: fett, heiß, süß, sauer, salzig


Innere Disposition: feige, unruhig, unzuverlässig, undankbar, furchtsam, traurig


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Die wichtigste Überlegung hinsichtlich der Ernährungsweise sollte auf eine Einschätzung der eigenen Verdauungskraft gerichtet sein. Man sollte essen, was man auch gut verdauen kann, und sollte nicht zu viel essen. Der Hauptteil des Essens sollte warm und gut gewürzt sein. Gewürze haben die Eigenschaft, die Verdauungskraft zu fördern.Ziel der Ayurvedischen-Diät ist es, das Gleichgewicht der Doshas im Körper, und damit die Gesundheit aufrechtzuerhalten.

 


Der feuerbetonte Mensch sollte sich an Nahrungsmittel etc. halten, die das   Feuertemperament in seinem Körper dämpfen und die beiden anderen Temperamente fördern.Weizen und die meisten Körner, Bohnen und Linsen, süße Milch und Milchprodukte, süßes Gemüse sowie Kartoffeln, süße Früchte, Nüsse, kühlende Speisen und Getränke sind schleim- und windbetont und dämpfen Feuer.Dieser Typ sollte sich sexuell nicht überfordern, Gefühle wie Ärger und Zorn unter Kontrolle halten. Er sollte sich mit Maßen körperlich betätigen und viel schlafen.

 


Der schleimbetonte Mensch sollte Nahrungsmittel, Tätigkeiten und Lebensumstände wählen, die das Schleimtemperament in seinem Körper dämpft und das Wind- und Feuertemperament fördert.Bohnen, Linsen, bittere und zusammenziehende   Speisen, scharfe Gewürze und Gemüse, saure Früchte und Honig sind feuer- oder windbetont und dämpfen Schleim.Dieser Typ sollte sich ausreichend körperlich betätigen, feuchte und kalte Umgebungen meiden (Rheumagefahr!) und tagsüber nicht schlafen.

 


Der windbetonte Mensch sollte sich an Nahrungsmittel etc. halten, die das Windtemperament in seinem Körper dämpfen und die anderen Temperamente fördern.Schleimhaltige Körner, Milch und Milchprodukte, Salz und saure Früchte in Maßen, süße Früchte und Gemüse, Nüsse und warme Speisen und Getränke sind schleim- und feuerbetont und dämpfen Wind. Dieser Typ darf sich nur leicht körperlich betätigen, sollte sich sexuell sehr zurückhalten und soviel wie möglich entspannen.


Herstellung von Medikamenten und ihre Anwendung

 

 Alle Medikamente werden unter ärztlicher Kontrolle frisch hergestellt. Abgestimmt auf die konstitutionelle Gegebenheit und die Krankheit des einzelnen Patienten, wird der behandelnde Arzt die geeigneten Heilpflanzen und die individuelle Behandlungsmethode bestimmen.

 In aufwendiger Kleinarbeit werden die Heilpflanzen - aus dem Himalaya-Gebirge, aus den bergen Keralas und den Gärten des Ayurveda-Kurhauses - sorgfältig ausgewählt. Diese werden nach Bedarf getrocknet oder frisch geschnitten, zerhackt, gestoßen, zerrieben, gerührt, gebraut und mit Sesamöl oder geschmolzener frischer Butter auf offener Holzflamme erhitzt. Als Medikament werden sie dann nach ärztlichen Anweisungen in Form von Abführmitteln (Snehabasti), Brechmittel (Snehapanam), Schnupfmittel (Nasyam), Klistieren (Basti) oder zum Einnehmen als Tabletten, Tonikum (Kashayam bzw. Rasayanam) oder Heilöl für Vollbäder oder Massagen (Pizhichil, Navarakizhi etc.) angewendet.

 Mit diesem Verfahren wird der Körper gereinigt und erneuert und die Temperamentsüberschüsse miteinander harmonisiert. Der Mensch wird frei von allen Giften. Er fühlt sich - auch wenn er nicht krank war - frischer und kräftiger. Jahrtausendelang waren Heilkräuter die einzigen Arzneimittel für die Menschen. Seitdem die Blutflüsse des Menschen und sein Körper, wie die Flüsse und die Landschaft der Erde, durch Chemie verseucht wurde, sind die alten Ayurveda-Heilmittel wieder geachtet.

 Aurveda-Heilmittel sind rein natürlich. Daher keine Nebenwirkungen. Sie haben alleine das Ziel, das körpereigene Abwehrsystem zu mobilisieren, damit es stärkeren Widerstand gegen Krankheiten leisten kann.

 

 Unsere Patienten

 

 Unsere Patienten (die im Hospital behandelt werden) stammen in erster Linie aus der näheren Umgebung, aber auch aus ganz Indien, aus arabischen Ländern, aus den Vereinigten Staaten und zunehmend aus Europa, speziell aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Großteil dieser Patienten kommen mit schweren rheumatischen Beschwerden, mit Lähmungen und Nervenleiden zu uns. In Fällen, wo alle Therapien und Behandlungen versagt hatten, haben wir in unserem Hospital vollständige Heilungen herbeiführen können.

 

 Exakte Diagnose - der erste Schritt zum Heilerfolg

 

 Eine gründliche körperliche Untersuchung des Patienten steht vor jeder Behandlung. Der Arzt informiert sich darüber hinaus persönlich über die gesamte Krankengeschichte, die Lebensweise und Lebensumstände und den derzeitigen Krankheitszustand, um den Konstitutionstyp sowie das vorherrschende Temperament des Patienten genau herauszufinden. Hierzu gehören außerdem Untersuchungen, wie sie in der Schulmedizin üblich sind. Nur so wird eine exakte Diagnose erstellt und eine bestimmte Behandlung für den jeweiligen Konstitutionstyp vorgenommen. Ayurveda beschränkt sich nicht nur auf die Beseitigung der jeweiligen Symptome, wie zum Beispiel Schmerzen, Schwellungen, Bewegungsbehinderungen, Verminderung der Sinnesorgane, sondern bekämpft die Ursache einer Erkrankung

 

 Ayurveda - Studium und Forschung

 

 Den Beginn der Ayurveda-Lehre in Kerala kann man bis 500 n. Chr. zurückverfolgen. Zu dieser Zeit hat der große Ayurveda-Lehrer Vagbhatacarya, acht Knaben aus Priesterfamilien ausgewählt und geschult. Diese Familien - beeinflußt durch die außergewöhnlichen, unzähligen Heilkräuter Keralas - brachten eine neue Richtlinie für Ayurvedische Anwendungen in der Heilkräuter-Therapie, die nur in Kerala zu finden ist.

 Da Kerala in einer ruhigen Zone liegt und von Außenangriffen immer natürlich geschützt wurde (im Osten die berge, im Süden das Meer), ist diese spezielle Heilkräuter-Therapie durch Generationen aufrechterhalten und weiterentwickelt worden.

 In der Zeit, als Indien unter englischer Herrschaft stand, wurde die Naturheilkunde weitgehendst unterdrückt. Aber seit Indien 1947 unabhängig wurde, wird Ayurveda wieder an den Universitäten gelehrt. Das Studium bis zur Approbation als Ayurveda-Arzt erstreckt sich über viele Jahre.

 Inzwischen gibt's es viele Ayurveda-Forschungszentren. Die Forschung, zu welcher Kategorie die jeweilige Pflanze gehört, wird bei noch nicht verwendeten Pflanzen intensiv weiterbetrieben. Es gibt's viele Hochschulen und Universitäten in Indien, die Ayurveda lehren.

 

Spezifische Ayurveda-Heilmethode

 

 Wesentliche Bestandteile der Behandlung von Rheuma, Lähmungen und Nervenleiden sind folgende spezielle Massagen, die nur in Kerala in einigen Krankenhäusern praktiziert werden:

 

 Pizhichil, Navarakizhi, Sirassekam und Sirovasti.

 

 Je nach Erkrankung wird eine oder die anderen Massagen gewählt.

 Pizhichil wird bei Steifheit und Schmerzen in Gelenken und Gliedern angewendet. Bei verrenkten Gelenken, Lähmungen, Diabetes, Blutdruckerkrankungen, Asthma usw. Darüber hinaus zur Regeneration bei älteren oder zu schnell gealterten Menschen.

 Beim Pizhichil liegt der Patient in einer flachen Holzwanne (Dhara Patthi). Mit einer ganz leichten Massage wird das bis auf 60° erwärmte Öl auf seinen gesamten Körper gebracht. Die Behandlung erstreckt sich über 90 Minuten und wird von vier Pflegepersonen ausgeführt. Stellt sich der erwartete Erfolg nicht ein, wird zusätzlich das "Navarakizhi" angewandt. Navarakizhi ist eine weit praktizierte spezielle Massage in Kerala gegen Nervenleiden, chronische rheumatische Beschwerden, Gelenkschmerzen, Untergewicht und Krankheiten die durch unreines Blut verursacht werden. Bei dieser Anwendung wird der Patient, der in einer flachen Holzwanne sitzt oder liegt, mit einer Mischung von frischer geschmolzener Butter, Navarareis und gekochten Pflanzenextrakten am ganzen Körper eingerieben. Die Anwendung erfolgt täglich, erstreckt sich über 90 Minuten und wird von vier Pflegepersonen ausgeführt. Sirassekam wird gegen Kopfschmerzen, Ermüdung, rheumatische Beschwerden, Diabetes, einige HNO-Krankheiten usw. eingesetzt. Sirovasti ist die angezeigte Methode bei Patienten ohne Tastsinn, bei Gesichtslähmungen, Schlaflosigkeit, chronischen Kopfschmerzen, Gehörlosigkeit, Neuralgien, Augenkrankheiten usw. Es gibt Ayurveda-Ärztefamilien, die eigene, seit Generationen überlieferte geheime Heilkräuterrezepturen gegen Rheuma und andere Erkrankungen erfolgreich anwenden.

 

 Die Wirkungsweise

 

 Das erwärmte Heilöl führt zu einer Temperatursteigerung im Bindegewebe, zur Gefäßerweiterung und zu einer verbesserten Zirkulation. Die Stoffwechselaktivität steigert sich in Abhängigkeit von Blutstrom und Kapillardruck. Folglich wird der Gesamtstoffwechsel angeregt.

 Die sanfte, gleichmäßige Massage führt zu Muskelkontraktionen und beweglichen Gelenken. Sie unterstützt den venösen und lymphatischen Rückstrom und verhindert Stase in den Kapillaren.

 Die medizinischen Wirkstoffe der geheimen Heilkräutermischung, die das Öl beinhaltet, werden durch die Haut absorbiert - sowohl durch osmotischen Druck als auch durch Aktivität der Nerven und des Gefäßsystems. So werden Temperamentüberschüsse vermindert und überaktive oder schwache Doshas in Harmonie gebracht.

 Interaktionen von Stoffwechselsubstanzen zwischen Blutstrom und Bindegewebsstellen werden gefördert. Exzessive Flüssigkeitsbestände im Bindegewebe werden verringert und eine mechanische Streckung und Entflechtung von Bindegewebssträngen unterstützt.

 Mit Hilfe der Massage wird die Ernährung der Muskelfasern verbessert und extravaskuläre Flüssigkeiten entfernt. Es kommt zu einer vorübergehenden Erweiterung der Kapillargefäße, zur Entspannung unwillkürlicher Muskelkontraktionen und dadurch bedingte Schmerzlinderung.

 Die tägliche Anwendung der Massage garantiert eine zufriedenstellende Reinigung und Entschlackung des ganzen Körpers und unterstützt den Stoffwechsel. Physische und geistige Entspannung während der Behandlung geben dem Körper die besten Voraussetzungen Störungen zu beseitigen und seine optimale Funktion wiederzuerlangen. Erste Heilerfolge zeichnen sich häufig schon während der ersten siebentägigen Behandlungsperiode ab. Je nach Zustand des Patienten wird die Behandlung jeweils im Sieben-Tage-Rhythmus fortgesetzt bis die vollständige Heilung herbeigeführt ist.